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9. Juni 2010

Freier Fall

Gestern hatte ich mich das erste mal am fotografieren von Wassertropfen versucht. Unsere Küche musste wieder einmal als Versuchsort hergenommen werden. Dieses mal war es das Spühlbecken.

In dem Raum war normales Tageslicht vorhanden. Bis zur Hälfte mit Wasser befüllt  ließ ich den Strahl laufen und versuchte dabei mit meinem Makroobjektiv scharf zu stellen. Dies war allerdings nur manuell möglich. Den Blitz legte ich auf dem Rand so dass das Blitzlicht genau auf die Stelle fiel wo der Tropfen ins Wasser traf. Die Kamera stellte ich mit einem  Blendenwert von  f9 sowie einer  Verschlusszeit von 1/4000 sec. ein. Hatte ich einigermaßen Scharf gestellt reduzierte ich den Wasserstrahl so dass nur noch einzelne Tropfen fielen.

Von 150 Bildern sind 7 in meine engste Auswahl gekommen. Und selbst hier fehlt bei einigen die Schärfe. Doch das finde ich persönlich nicht so schlimm. Denn auch Unschärfe kann etwas fantasievolles haben.  Es steht noch viel Arbeit und Übung vor mir.

Sollte jemand Tipps haben, bin ich gerne offen dafür.

Das Fotofieber erwischte mich 2005 auf einer Fernreise. Seit 2009 teile ich mein Interesse mit der Öffentlichkeit.
Martina Schonath
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